A.T.U - Räder
VW-Halfsize

Infos zu Autoreifen und Reifenwechsel


  • Wichtige Tipps zum wechsel der Kfz - Versicherung


  • Als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn beeinflussen Reifen maßgeblich das Fahrverhalten eines Fahrzeugs. Reifen und ihre Eignung sind wesentlich von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. In Mitteleuropa fahren Autos zumeist auf asphaltierten Straßen mit einer Oberflächentemperatur zwischen -15 °C und +60 °C. Die Straßen können verschiedene Feuchtigkeitsgrade aufweisen, ferner können im Winter zusätzlich Neuschnee, festgefahrener Schnee oder Eis auftreten. Theoretisch gäbe es für jede Situation einen anderen optimalen Reifen. Um unter den Randbedingungen Produktionskosten und Lebensdauer ein möglichst breites Spektrum abzudecken, werden die folgenden Reifenarten gebaut.

    Sommerreifen
    Winterreifen (M + S)
    Ganzjahresreifen
    Sommerreifen sind für Straßenverhältnisse ohne Schnee und Eis ausgelegt. Sie verfügen über eine Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird, eine hohe mögliche Geschwindigkeit und relativ geringe Abnutzung verspricht. Hier gilt es, einen möglichst guten Kompromiss zwischen den widersprüchlichen Anforderungen an Fahrkomfort - also einem möglichst geringen Rollwiderstand - und guter Haftung bei Nässe (Grip) zu finden. So verhalten sich neue Winterreifen im Sommer:
    Trockene Fahrbahn:
    Auf trockener Fahrbahn liegen die Schwächen reiner Winterreifen vor allem beim Bremsen. Je nach Temperatur bedeutet das bei Tempo 100 einen zusätzlichen Anhalteweg von 16 Metern. Beim Handling sind die Unterschiede nicht so extrem. Bei niedrigeren Temperaturen erreichten die Winterreifen gute Ergebnisse, bei höheren Temperaturen ließ das Grip-Niveau im Schnitt um eine dreiviertel Note nach. Mit zunehmendem Fahrzeuggewicht, etwa durch Urlaubsgepäck, zeigt sich eine deutliche Verschlechterung in der Fahrstabilität. Dies ist vor allem bei kleinen Lenkbewegungen in lang gezogenen Kurven und Autobahnausfahrten zu spüren. Aufgrund dieser deutlichen Ergebnisse sollten Winterreifen im Sommer nicht verwendet werden.

    Warnung vor Winterreifen aus China
    Die Antwort auf die Frage, ob Ganzjahres- oder Winterreifen die bessere Wahl sind, ist von der individuellen Fahrzeugbenutzung abhängig. Grundsätzlich haben Ganzjahresreifen folgende Vorteile: - Nur ein Satz Räder wird benötigt. Damit erspart sich der Autofahrer Kosten oder Aufwand für das Umstecken der Räder. Außerdem wird kein Platz für die Lagerung der nicht benötigten Räder in Anspruch genommen. - Für Autofahrer, die wegen ihrer gemäßigten und defensiven Fahrweise nicht die vorgeschriebenen Sommerreifen der Geschwindigkeitskategorien H (bis 210 km/h), V (bis 240 km/h) oder sogar W (270 km/h) fahren wollen, bieten Ganzjahresreifen mit ihrer M+S-Kennung die "legale" Möglichkeit, relativ kostengünstige, aber "langsame" Reifen (meist bis 190 km/h) auch im Sommer zu fahren. In diesen Fällen muss natürlich ein Aufkleber im Fahrersichtfeld an die Geschwindigkeitsbegrenzung durch die M+S-Reifen erinnern. Als Nachteil der Ganzjahresreifen ist ihre unzureichende Spezialisierung auf winterliche Straßenbedingungen zu sehen. Im Rahmen der Winterreifentests zeigen Ganzjahresreifen Schwächen auf Schnee. Empfehlenswert sind Ganzjahresreifen vorrangig für kleine Fahrzeuge, die wirtschaftlich betrieben werden sollen, unter extremen Winterbedingungen stehen bleiben oder mit Schneeketten ausgerüstet werden können und selten im Bereich der Höchstgeschwindigkeit gefahren werden. Besonders sinnvoll sind Ganzjahresreifen, wenn die Jahresfahrleistung des Fahrzeugs es nahe legt, die Reifen jeweils im Herbst zu wechseln. Dann kann im Winter mit relativ neuen Reifen gefahren werden.
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    Winter- Ganzjahres- Sommerreifen Alle


    Reifenwechsel

    Beim Reifenwechsel werden andere Reifen auf die Felgen aufgezogen, was in der Regel nur von einer Werkstatt durchgeführt werden kann.
    Radwechsel Beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen werden meist komplette Räder (Reifen auf Felgen) ausgetauscht. Ein solcher Radwechsel kann grundsätzlich auch selbst durchgeführt werden, sofern das erforderliche Werkzeug zum Lösen und Anziehen der Radschrauben und das notwendige Fachwissen vorhanden ist. Meist werden die Räder nach einer Tauschstrategie gegeneinander vertauscht, hierbei ist die Laufrichtung zu beachten. Radschrauben müssen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment an- und nach 50-150 km Fahrt auch nachgezogen werden. Aus diesem Grund bekommt man bei seriösen Reifenhändlern auch immer eine Erinnerung (z. B. in Form eines Anhängers am Innenspiegel), dass man diesen zweiten Termin bitte wahrnehmen solle. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass Felgen und Radbolzen üblicherweise nicht vollständig sauber sind und sich gerade bei Alufelgen die Radbolzen setzen können.





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